Schreibstube
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Mittelalterliche Schreibwerkstatt

 

Ein Projekt im Rahmen von "Lehren für die Zukunft", der  Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen, mit Unterstützung von Microsoft.

Idee:  MPZ München,  Unterrichtliche Ausarbeitung:  Dietrich Pfund.

 

Vorschlag für den projektorientierten  Unterricht (nicht nur) in Hauptschulen der 6. bis 9. Jahrgangsstufe. Informationen über Vorbereitung, Durchführung, Materialien, Folien, Schriftarten ...

 

Mittelalterliche Schreibwerkstatt – Was ist das ?

Wollte man im Mittelalter, vor der Erfindung des Buchdrucks um 1450, ein Buch vervielfältigen, so musste man es von Hand abschreiben. Bis ins 12 Jahrhundert verrichteten hauptsächlich Mönche und Nonnen diese mühselige Arbeit, und zwar in Klöstern, die eine Schreibschule, ein Skriptorium, besaßen. Die Klöster waren der Hort der Bildung in einer Zeit, in der fast alle Laien Analphabeten waren. Nur die Mönche hatten die Möglichkeit, Latein lesen und schreiben zu lernen. Latein eröffnete ihnen den Zugang zu den Büchern. Aus der antiken Sprache weiterentwickelt, einte es Europa in der Bildung bis ins späte Mittelalter.“

(MPZ - Themenheft – In mittelalterlichen Schreibwerkstätten, Seite 5 – Alfred Czech – ISBN 3 929862 522)